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ARGE Abwasser Burgenland im Gespräch mit der Baudirektion

Wie mit Hrn. Landesrat Bieler vereinbart fand am 30.Mai 2017 beim WV Wulkatal ein erstes Koordinationsgespräch mit Baudirektor Dipl.-Ing. (FH) Heckenast, HR Dipl.-Ing. Hüller, HR Mag. Szinovatz und Ing. Lotter statt. Nach einer kurzen Vorstellung der bisherigen Aktivitäten der ARGE im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und der Erstellung einer Stellungnahme zum Entwurf des Bundesabfallwirtschaftsplanes wurde die  Umsetzung des digitalen Leitungskatasters im Burgenland und die Angebote für die Gemeinden seitens der Verbände erörtert.

Im Anschluss wurden die Möglichkeiten der Betriebsführung von Gemeindekanalisationsanlagen durch die Verbände eingehend diskutiert. Schwerpunktmäßig sollten vorerst die bestehenden Sonderbauwerke der Verbände mit entsprechenden Messeinrichtungen ausgestattet und in die Leitsysteme eingebunden werden. In einem weiteren Schritt könnten sodann derartige Anlagen im Verantwortungsbereich der Gemeinden durch die Verbände erfasst und betrieben werden. Dadurch würde eine laufende Kontrolle und Dokumentation des Betriebes ermöglicht.  Diesbezüglich bereits bestehende Kooperationen wurden vorgestellt (Musterverträge) und als Basis für die weitere Vorgangsweise angesehen. Voraussetzung hierfür ist die Bereitschaft der Mitgliedsgemeinden.

Hilfestellungen für den Kläranlagen- und Kanalbetrieb könnten aber auch für Gemeinden außerhalb der Verbände angeboten werden.  Seitens der ARGE sollen hier entsprechende Informationen an die Gemeinden für derartige Dienstleistungsangebote erstellt werden. Die Vertreter der Baudirektion sind hier gerne bereit im Rahmen ihres Einflussbereiches diese Bestrebungen zu unterstützen. 

Die Überprüfung des fachgerechten Anschlusses an Hausanschlussschächte (Zu- und Ablauf) wird allgemein als wichtig angesehen. Die Durchführung dieser Überprüfungen und deren Dokumentation durch Verbandspersonal (siehe AWV Seewinkel) wird hier von allen als zweckmäßig angesehen.

Der Bedarf zur landesweiten Ausrüstung von Regenüberlaufbauwerken mit Rückhalte- und Reinigungseinrichtungen für Grobstoffe wird allgemein anerkannt und seitens der Baudirektion unterstützt, um eine Vermüllung der Gewässer hintanhalten zu können.

Der Wunsch nach einer rascheren Durchführung von Kollaudierungen wurde zur Kenntnis genommen.

Die Vertreter der Baudirektion lobten die Tätigkeit der Verbände, eine weitere intensive Zusammenarbeit wird im Sinne des Gewässerschutzes begrüßt.

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